HBB
Entwurf

Leitidee
Grundgerüst des Wettbewerblichen Dialoges ist die Platzfolge von fünf sehr unterschiedlichen Plätzen, beginnend am Schlossplatz und endend an der Wallonisch- Niederländischen Kirche. Wie schon in der vorangegangenen Dialogphase formuliert, ist es das Ziel unserer Erarbeitung, diese Unterschiede herauszuarbeiten, aber gleichzeitig gut miteinander zu vernetzen Zudem führt der Einsatz des ortstypischen Buntsandsteins als Leitmotiv zu einer homogenen städtebaulichen und architektonischen Qualität.
So bilden vorhandene und neue Bausteine zukünftig eine architektonische Klammer.
Beleuchtungskonzept
Das Konzept zielt auf einer klaren Differenzierung des Stadtgefüges und der Verkehrswege. Atmosphärische und funktionale Bereiche schaffen im Wechsel Spannung und einen ablesbaren Stadtraum und damit ein Höchstmaß an Orientierungs¬möglichkeiten. Dies gilt in gleicher Weise für die Altstadt und Neustadt.: Es werden Orte mit hohem Wiedererkennungswert geschaffen.
Verkehr
Parkraum
In der Innenstadt von Hanau stehen im Bestand zahlreiche Stellplatzanlagen zur Verfügung, die insgesamt eine für den Innenstadtbereich weit ausreichende Kapazität aufweisen und aufgrund ihrer Verteilung im Stadtgebiet auch alle Bereiche mit akzeptabler fußläufiger Anbindung erschließen.
Busverkehrsknoten
Mit der Neuordnung der Bussteige können insgesamt 18 Haltepositionen für den Busbetrieb angeboten werden. Mit der sehr guten Anbindung, den unabhängig anfahrbaren Haltepositionen und einer dynamischen Haltestellenanzeige ist ein optimaler Busbetrieb möglich.
Radverkehr/ Fußgängerverkehr
Durch die Ausweisung von Mischverkehrsflächen im Innenstadtbereich gewinnt dieser an Aufenthaltsfunktion. Dem Rad- und Fußgängerverkehr werden gegenüber der Dialogphase 3 nochmals vergrößerte und attraktiver gestaltete Flächen zugeordnet, um seiner steigenden Bedeutung gerecht zu werden.
Resumée
Das „Leitergerüst" der Hanauer Platzfolge, das die gesamte Innenstadt von Nord nach Süd durchschreitet, bietet die Chance, einen abwechslungsreichen Weg durch ganz Hanau zu beschreiten, an dem die wichtigsten urbanen Komponenten- Wohnen, Handel und kommunale Einrichtungen- aufgereiht sind. Gleichzeitig erlaubt dieser Weg, die historische Stadtstruktur ablesbar zu machen. Unser Beitrag hat das Ziel, die Qualitäten unterschiedlicher Stadträume bzw. -quartiere zu herauszubilden und durch eine geeignete Nutzungsverteilung zu stärken. Die Schwergewichte liegen hierbei auf Kultur in der Altstadt, Handel in der Innenstadt und Wohnen in der südlichen Innenstadt.


