Das große Bürgerwochenende

Vom 11. bis 13. Februar 2011 fand im Congress Park Hanau das große Bürgerwochenende zum Thema „Hanau baut um" statt. Das Interesse war riesig: Rund 5.000 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung.

Die Hanauer Innenstadt wird in den nächsten Jahren ein neues Aussehen erhalten. Wie, wann und an welchen Stellen sie sich verändern wird - das alles zeigte das große Bürgerwochenende „Hanau baut um" im Congress Park Hanau (CPH).
Drei Tage lang war die Bevölkerung eingeladen, sich im CPH ein Bild zu machen - ein Bild vom neuen, veränderten Hanau, das lebenswerter und attraktiver werden soll. Die Stadt hatte das Wochenende im CPH ganz bewusst unter das Motto „Kommen - Sehen - Mitreden" gestellt. Denn nur wer sich informiert, kann auch mitreden - egal, ob am Stammtisch, im Schwätzchen mit der Nachbarschaft oder im Dialog mit den Verantwortlichen des Innenstadtumbaus. Schon das Bürgerwochenende im März 2009 zum Vergabeverfahren „Wettbewerblicher Dialog" hatte 3.500 Interessierte ins CPH gelockt.
Seitdem ist viel passiert: Die großen Vorhaben haben sich konkretisiert, einiges ist in der Planung noch dazu gekommen, so manches hat sich verändert. Beim großen Bürgerwochenende im Februar 2011 gab es im CPH viel zu sehen, zu hören und zu diskutieren. Die Themen waren vielseitig - genauso wie die Art und Weise, in der sie für jedermann in der Ausstellung dargestellt und konkretisiert wurden.
„Hanau baut um" gab Antwort auf viele Fragen, die der Innenstadtumbau für die Bürger mit sich bringt. Wie werden sich die Hanauer Plätze und Straßen verändern? Wie stellt sich der Freiheitsplatz bald dar? Was passiert auf dem Marktplatz? Wie wird das neue Kino aussehen? Wer sind die Menschen, die sich Gedanken über unsere Stadt gemacht haben? Die Besucher konnten beispielsweise Ideen zum Brüder-Grimm-Kulturzentrum begutachten. Themen wie Architektur und Fassaden, aber auch Verkehr und Parken wurden bildhaft gezeigt. Die Ausstellung bot gebündelte Informationen zu allen anstehenden Projekten.
Zu sehen waren u. a. riesige Pläne, 3-D-Ansichten der geplanten Gebäude und Fassaden, sowie ein Innenstadtmodell. Wer wollte, konnte in einzelne Themen auch tiefer einsteigen: Die Ausstellung wurde durch ein tägliches Vortragsprogramm ergänzt.
Es ging aber nicht nur um die Information der Besucher, sondern auch um deren Meinung. Die Ausstellung bot den Bürgern verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung. Sie durften zum Beispiel ihr Lieblingsmodell zum Thema „Kunst und Kultur im Straßenraum" wählen oder ihre Wünsche für die neue Bibliothek loswerden. Und im XXL-Gästebuch konnte jeder schreiben, was auch immer ihm zum Innenstadtumbau einfiel.