Infodienst Nr. 25

Kunst und Kultur in Hanaus Innenstadt

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Ein Denkmal für Moritz Daniel Oppenheim, das auf dem neugestalteten Freiheitsplatz an den in Hanau geborenen jüdischen Künstler erinnern soll, ein von Claus Bury entworfenes Bodenrelief auf Grundlage des Grundrisses der Neustadt Hanau 1597 für die Grünanlage an der Französischen Allee oder auch eine neue Turmhaube für die Alte Johanneskirche – das sind nur drei der Kunstwerke, die im Rahmen des Stadtumbaus realisiert werden sollen.

„Wir haben jetzt nach Jahren fruchtloser Diskussionen die einmalige Chance, endlich jene Wünsche an Kunst und Kultur im öffentlichen Straßenraum zu verwirklichen, die für unsere Stadtidentität wichtig und richtig sind,“ freut sich Oberbürgermeisters Claus Kaminsky.

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Vorgesehen ist, in den nächsten fünf Jahren sechs bereits festgelegte Projekte sowie weitere Einzelkunstwerke zu realisieren. Die veranschlagten Kosten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro entfallen neben den drei bereits genannten Projekten auf den Ziehbrunnen Alte Zeichenakademie, die Neuplatzierung des Ensembles „Die sechs Schwäne und ihre Schwester“ sowie Junge Kunst in der Französischen Allee. Darüber hinaus sind darin auch 300.000 Euro für noch nicht näher benannte kleinere Werke sowie Erinnerungstafeln und Hinweisschilder enthalten. Die Gesamtsumme wird auf die Haushaltsjahre bis 2016 verteilt

und ist mit Blick auf die Gesamtkosten des Stadtumbaus nach Kaminskys Worten nicht nur vertretbar, sondern hervorragend angelegtes Geld.

Denn der Oberbürgermeister ist sicher, dass die zu schaffenden Werke mit Alleinstellungsmerkmal ganz erheblich zu einer lebendigen Stadtgesellschaft und Urbanität beitragen. Jedes einzelne der sechs Vorhaben verkörpert nach seinen Worten die gelungene Balance zwischen Tradition und Moderne. Das neue Stadtbild erhält zusätzliche ästhetische Akzente und eine markante Rahmung. „Wer den Anspruch der Brüder-Grimm-Stadt, Kulturhochburg im Osten der Rhein-Main-Region zu sein, ernst nimmt, darf auch die kulturelle Präsentation nach innen nicht vernachlässigen.“ .

Infodienst Nr. 25 / 24. Januar 2011 als PDF zum Download