Infodienst Nr.6
Was Kinder und Jugendliche sich auf dem Freiheitsplatz wünschen
Hanau, 12. Mai 2011 - Wasserspiele, Klettermöglichkeiten, viel Grün mit einem Bolzplatz und genug Platz für Jugendkultur – das sind einige der Wünsche von rund 700 Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen, aller Schichten und Nationalitäten sowie aus verschiedenen Stadtteilen, die sich als „Junge Stadtplaner“ in den Prozess der Hanauer Innenstadt-Neugestaltung eingeklinkt haben, damit auch ihre Vorstellungen berücksichtigt werden.

Angelegt als Kooperationsprojekt, beteiligen sich derzeit an der Organisation und Durchführung der verschiedenen Workshops und Angebote die Kathinka-Platzhoff-Stiftung, die Stabsstelle Umwelt/ Agenda 21, der Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung, der Fachbereich Jugend, Familie und Senioren sowie das Kinder- und Jugendbüro Hanau. In bisher zwei ausgiebigen Workshop-Phasen zum großen Bürgerwochenende „Hanau baut um“ und während der Osterferien haben rund 700 Kinder und Jugendliche ihre Ideen eingebracht, darunter 300 Mädchen und Jungen, die konkret und kreativ an einem Modell des künftigen Freiheitsplatzes mitgearbeitet haben. In der nächsten Phase soll in Abstimmung mit den Planungsbüros und Fachleuten geprüft werden, welche Anregungen und Ideen der „Jungen Stadtplaner“ tatsächlich aufgegriffen und in die realen Gestaltungsentwürfe für den neuen Freiheitsplatz eingearbeitet werden können. Noch vor der Sommerpause wird das Modell – wahrscheinlich im Juni - der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

