Großes Bürgerwochenende vom 11. bis 13. Februar im CPH

Kommen - Sehen - Mitreden bei der Ausstellung „Hanau baut um"

Hanau, 26. Januar 2011 - Drei ganz besondere Tage stehen vor der Tür, drei Tage in denen die Bürger Hanaus alles rund um die künftige Stadtentwicklung erfahren können - und eingeladen sind, mitzureden. Wie Hanau durch die Umgestaltung der Innenstadt seine Zukunftsfähigkeit sichern und wie der neue Freiheitsplatz in den nächsten Jahren aussehen wird, das alles zeigt das große Bürgerwochenende „Hanau baut um" vom 11. bis 13. Februar im Congress Park Hanau (CPH). Zusätzlich erscheint am 4. Februar eine 24-seitige Sonderbeilage in der Tagespresse, die ausschließlich den Stadtumbau und seine einzelnen Projekte zum Thema hat.

Von Freitag, 11. Februar, bis einschließlich Sonntag, 13. Februar, ist die Bevölkerung eingeladen, sich im Congress Park Hanau (CPH) ein Bild zu machen vom neuen Hanau. Ganz bewusst wurde das Wochenende unter das Motto „Kommen - Sehen - Mitreden" gestellt. „Denn nur, wer sich informiert, kann auch mitreden", ermuntert Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Hanauer Bürgerinnen und Bürger, die Gelegenheit zu nutzen und an einem der drei Tage ins CPH zu kommen, um sich ein eigenes Bild von den bevorstehenden Veränderungen zu machen.

Seit dem letzten Bürgerwochenende im März 2009 ist viel geschehen. Das Vergabeverfahren „Wettbewerblicher Dialog" ist abgeschlossen, die großen Vorhaben und viele Detailplanungen wurden konkretisiert. Das alles wird an diesem Wochenende im CPH den Bürgern vorgestellt. Freitag und Samstag von 10 bis 19 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr gibt es viel zu sehen, zu hören und zu diskutieren. Die Themen sind vielseitig - genauso wie die Art und Weise, in der sie in der Ausstellung und in zahlreichen Vorträgen dargestellt und konkretisiert werden.

Fast zu jedem Teilaspekt der Pläne für das „neue Hanau" gibt es einen eigenen Stand: So können sich die Bürger detailliert informieren über die zukünftige Gestaltung des öffentlichen Raums mit Möblierung, Grünflächen, Verkehrskonzepten und der Kunst im öffentlichen Raum, über sämtliche Nutzungskonzepte von Einzelhandel über Kultur, Freizeit und Wohnen, die neue Stadtbibliothek, das Brüder-Grimm-Kulturzentrum und ein Kino. Auch dem Freiheitsplatz mit seiner Geschichte, der künftigen Architektur und der Kulturnutzung sowie dem Marktplatz sind mehrere Stände gewidmet. Beim Thema Verkehr geht es ums Parken, um den Fahrradverkehr, den ÖPNV und den Verkehrsfluss. Architektur wird erfahrbar gemacht mit Plänen, 3D-Ansichten der geplanten Gebäude und Fassaden.

Das Bürgerwochenende gibt den Bürgerinnen und Bürgen aus Hanau, aber auch aus dem Umland Gelegenheit, den aktuellen Diskussionsstand der Realisierung kennen zu lernen. Darüber hinaus erscheint im Vorfeld die Sonderbeilage „Magazin zum Hanauer Stadtumbau", die über alle Themen der Stadtentwicklung informiert. Viele dieser Themen werden Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nach der Kommunalwahl intensiv beschäftigen.

Informationen aus 1. Hand

Wer will, kann in die einzelnen Themen noch tiefer einsteigen, denn die Ausstellung wird durch ein großes Vortragsprogramm ergänzt. Freitag ab 14 Uhr, Samstag ab 12 Uhr und Sonntag bereits um 11 Uhr beginnen stündlich Vorträge von Beteiligten und Verantwortlichen auf Seiten der Stadt sowie externen Experten, damit „Hanau baut um" auch wirklich Antwort auf alle Fragen gibt, die der Innenstadtumbau für die Bürger mit sich bringt. So erläutert Martin Bieberle vom Fachbereich Stadtentwicklung und Bürgerservice das Gesamtkonzept des Hanauer Stadtumbaus, das Architekturbüro RKW stellt die Architekturalternativen für den Freiheitsplatz vor, und Hans-Ulrich Weicker vom Stadtplanungsamt erörtert gemeinsam mit Landschaftsarchitekt Markus Gnüchtel die Frage „Wie groß ist ein schöner Platz?" Markus Gnüchtel spricht zudem über das Thema „Grünkonzept trifft öffentlichen Straßenraum", Loana Eichholz von der Masuch + Olbrisch Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen referiert über das Hanauer Parkraumkonzept, und Sebastian Mahrenholz (CIMA) stellt das Einzelhandelskonzept für Hanau vor. Die Themen „Geschichte" und „städtebaulicher Denkmalschutz am Freiheitsplatz" stehen im Fokus der Vorträge von Martin Hoppe vom Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V. und der Gutachterin Prof. Benita von Perbandt. Um das künftige Brüder-Grimm-Kulturzentrum geht es im Vortrag des Kreativbüros studio klv berlin, über die neue Stadtbibliothek referieren Klaus-Dieter Stork vom Fachbereich Kultur der Stadt Hanau und Architekt Dr. Stefan Schrammel. Außerdem stellt Dr. Gregory Theile das Kinopolis-Konzept für Hanau vor und ein Referent vom Kernbereichsmanagement NH Projekt Stadt nimmt Stellung zum Thema „Aktive Kerne: Fördermittel für jeden?"

Die einzelnen Vorträge werden zum Teil mehrmals gehalten. Die genauen Termine werden in dem Magazin zum Bürgerwochenende bekannt gegeben. Sie sind vorab auch auf der städtischen Homepage www.hanau.de zu finden.

Und natürlich geht es am Bürgerwochenende nicht nur um Information, sondern auch um Meinungen. Die Ausstellung bietet Möglichkeiten zur Diskussion und zur aktiven Beteiligung. So können die Bürger zum Beispiel ihre Wünsche für die neue Bibliothek einbringen oder im XXL-Gästebuch hinterlassen, was ihr oder ihm zum Innenstadtumbau einfällt. Für eine kostenlose Kinderbetreuung ist gesorgt.