Tageskongress „Wettbewerblicher Dialog“

Praxiserfahrungen aus erster Hand

Hanau, im November 2010: Das Vergabeverfahren „Wettbewerblicher Dialog" als Instrument zur Stadtentwicklung ist am 9. Februar 2011 Thema eines Kongresses im hessischen Hanau. Die Brüder-Grimm-Stadt ist das erste Oberzentrum in Deutschland, das dieses Verfahren zur Suche nach einem privaten Partner für eine komplexe Stadtentwicklungsmaßnahme erfolgreich durchgeführt hat. Gemeinsam mit drei am Verfahren beteiligten Partnern - Juristen, Projektentwicklern und Kommunikationsexperten - lädt die Stadt jetzt interessierte Fachleute aus anderen Kommunen und der Wirtschaft zu einem Fachkongress, bei dem die gesammelten Erfahrungen vorgestellt und diskutiert werden.

Termin:
9. Februar 2011, ab 9:30 Uhr
Congress Park Hanau, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Die Teilnehmer des Kongresses „Wettbewerblicher Dialog - das Vergabeverfahren für erfolgreiche Stadtentwicklung?" erwartet eine Fülle an exklusiven Informationen aus erster Hand. Die beteiligten Akteure des Wettbewerblichen Dialogs in Hanau - gleichzeitig die Veranstalter des Kongresses - stehen Rede und Antwort. So berichtet Martin Bieberle, Leiter Stadtentwicklung und Bürgerservice Hanau, über die politischen Prozesse, Beteiligungsverfahren, Möglichkeiten und Herausforderungen im Verlauf des Projekts. Rechtsanwalt Dr. Olaf Otting, Partner der Kanzlei Gleiss Lutz, der die Stadt in dem Verfahren rechtlich begleitet hat, informiert über die juristischen Herausforderungen dieses innovativen Vergabeverfahrens für städtebauliche Projekte. Prof. Thomas Dilger, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und mit der Marke NH ProjektStadt fachlich beratend und für die gesamte Wirtschaftlichkeitsberechnung verantwortlich, beleuchtet die neuen Chancen für Städte und Investoren durch den Wettbewerblichen Dialog. Anschließend unterrichtet Steffen Ball, Kommunikationsexperte und Geschäftsführer der BALL : COM Communications Company, die den gesamten Vergabe-Prozess kommunikativ begleitete, über das Kommunikationsmanagement in komplexen Stadtentwicklungsprozessen allgemein und beim Wettbewerblichen Dialog Hanau im Besonderen. Harald Ortner schließlich, Geschäftsführer der HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, die als Gewinner aus dem Hanauer Vergabeverfahren hervorging, erläutert die Sicht des Investors unter dem Motto „Was bringt uns der Wettbewerbliche Dialog?"

HBB wird auf dem Kongress auch den ausgewählten städtebaulichen Entwurf präsentieren. Kongressbesucher können zudem an einem Stadtrundgang zu den entwurfsrelevanten Flächen teilnehmen. Der Kongress findet am Mittwoch, den 9. Februar 2011, ab 9.30 Uhr im Congress Park Hanau statt. Die Teilnahme kostet für Kommunen 150,- Euro pro Person und für Unternehmen und Privatpersonen 400,- Euro p. P. Wer sich vorab registrieren möchte, kann dies tun unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und erhält dann rechtzeitig ein ausführliches Programm und die Anmeldeunterlagen zugesandt. Ab sofort steht auch die Website www.WeDiKongress.Hanau.de für weitere Informationen und die direkte Anmeldung bereit. Vorabinformationen aus der Praxis des Wettbewerblichen Dialogs finden Interessierte unter www.wettbewerblicher-dialog.de.